Mai 2025: Heinrich Heine erklärt Shylock

18. Mai 2025
Matinee im Goldenen Apfel
An der Staufenmauer 11, 60311 Frankfurt am Main

Heinrich Heine erklärt Shylock

Jakob Gail (Schauspieler), Sascha Wild (Schlagzeug) und der Heinrich-Heine-Chor Frankfurt präsentieren die Shylock-Szene und Lieder aus dem 2013 auf den Fundamenten der Frankfurter Judengasse inszenierten großen Heinrich-Heine-Theaterparcours des Theater Willy Praml.
Anschließend Theatergespräch über Heinrich Heine und seinen „Rabbi von Bacherach“ und Rezitationen aus der seit zehn Jahren ins Welterbe Oberes Mittelrheintal übertragenen und in biennalem Turnus in Bacharach am Rhein aufgeführten Inszenierung.

Eine Kooperation des Theater Willy Praml mit dem Jüdischen Museum Frankfurt

Jakob Gail in der Shylock-Szene (Foto TWP)

Jakob Gail in der Shylock-Szene (Foto TWP)

Der Heine-Chor im Goldenen Apfel (Foto Marianne Weg)

Der Heine-Chor im Goldenen Apfel (Foto Marianne Weg)

März 2025: Die Reue des Prometheus

29. März 2025
Gethsemanegemeinde Frankfurt/Main
Heinrich-Heine-Chor mit Anna Staab & Gregor Praml

Die Reue des Prometheus

Ankündigung in der FNP vom 24.3.2025

Ankündigung in der FNP vom 24.3.2025

Wieder volles Haus.  Weil Katharina Bach krankheitsbedingt am Tag der Vorstellung absagen musste, übernahm Anna Staab vom Theater Willy Praml ihren Part. Bravourös. Großer Beifall.

„Es war, als hätt‘ der Himmel die Erde still geküsst….“. Eichendorff/Schumanns „Mondnacht“ intoniert vom Heinrich-Heine-Chor Frankfurt im Jahr 2025. Romantik angesichts der absehbaren und bereits heranrollenden Katastrophen?
Seit 200 Jahren steht die Romantik in Opposition zur rasanten und blindwütigen Beschleunigung der Natur­beherrschung durch die Menschen im Zuge der industriellen Revolutionen. Heute reut es Prometheus, dass er dem Menschen­geschlecht das Feuer als Grundlage der zivilisatorischen Entwicklung brachte. Denn: Die moderne Menschheit entpuppt sich als ein Kollektiv von Brandstiftern, die Feuer an die vor Jahrmillionen entstandenen unterirdischen Wälder und Moore legen“.  „I can’t hide you…“ – Nina Simones Sinnerman und Hubert v. Goiserns Sünder suchen vergebens nach einem Versteck.

Anna Staab, unterstützt von Gregor Praml (Bass und LoopMachine), kommentierte und konfrontierte die Gesänge des Heinrich-Heine-Chors (Leitung Wolfgang Barina) mit Texten von Svetlana Alexijewitsch, Peter Sloterdijk, Philipp Blom und Thomas Metzinger.

Liedprogramm: Turn Turn Turn (Buch Kohelet/ Pete Seeger/ The Byrds/The Seekers/Barina) – Mondnacht (Eichendorff/Schumann/Barina) – Ballade vom ertrunkenen Mädchen (Brecht/Weill) – Denn es gehet dem Menschen wie dem Vieh (Brahms/Barina) – Plorans Ploravit (Couperin/Barina) – Sinnerman Vatiationen (Nina Simone/Hubert v. Goisern/Barina) –  Nacht liegt über fremden Wegen / Esti Dal (Heine/Kodaly/Barina) – The Times Are A’Changin‘ (Dylan/Barina)

Januar 2025: Abend für Demokratie

Zur vergrößerten Ansicht bitte klicken

Zur vergrößerten Ansicht bitte klicken

Januar 2025
St. Andreaskirche Frankfurt-Eschersheim

Paulskirchen-Ensemble des Heinrich-Heine-Chors
Abend für Demokratie 

Die St. Andreaskirche war voll – Eingeweihte sagen, es waren mehr Gäste gekommen als an Heiligabend. Es gab großes Lob für die Veranstalter und alle Beteiligten. Und vielleicht war es nicht die letzte Veranstaltung dieser Art in der Andreaskirche.

August 2024: Die Füße im Feuer

24. Juli und 25. August 2024
Alter Ort, Marktplatz , Neu-Isenburg

Theater-Installation anläßlich des Stadtjubiläums 325 Jahre Neu-Isenburg
Die Füße im Feuer
Theater Willy Praml und Heinrich-Heine-Chor

mit vier Tänzerinnen der Tanzetage Frankfurt, sechs SchauspielerInnen und zehn Sängern des Heinrich-Heine-Chors

Programmflyer mit weiteren Informationen zur Ansicht oder zum Download

Unsere Chorstücke:

  • Jean Baptist Lully (1632-1687) „Marche pour la cérémonie des Turcs“
    Bearbeitung für den Heinrich-Heine-Chor Frankfurt, Wolfgang Barina 2024
  • Francois Couperin „JOD“
    Auszug aus „Troisiéme Lecon de Tenébres“ (1714), Bearbeitung: Wolfgang Barina 2024
  • Francois Couperin „Plorans ploravit“
    Auszug aus „Troisiéme Lecon de Tenébres“ (1714), Bearbeitung: Wolfgang Barina 2024
    „Plorans ploravit in nocte et lacrimae eius in maxillis eius; non est qui consoletur eam ex omnibus caris eius.“
    (Sie weint des Nachts, dass ihr die Tränen über die Wangen laufen; es ist niemand unter allen ihren Freunden, der sie tröstet.)
Heinrich-Heine-Chor (Foto Marion Altenburg van Dieken)

Heinrich-Heine-Chor (Foto Marion Altenburg van Dieken)

Frankfurter Rundschau, 19. September 2023

Frankfurt feiert mit Heinrich Heine
Die Rückkehr des Denkmals in sanierte Wallanlagen wird an diesem Mittwoch zelebriert – und die grüne, geschützte Umgebung.

„Zur Feier des Ereignisses singt der Heinrich-Heine-Chor Lieder nach Texten des Dichtersund ein Ensemble des Theaters Willy Praml zeigt Szenen aus seinem Heine-Projekt „Der Rabbi von Bacharach“.“