19. März 2026 – 19:00 Uhr Museum Judengasse Frankfurt
Back to the Roots
Wir haben uns 2013 als Männerchor für den legendären Heinrich-Heine-Parcours des Theaters Willy Praml auf den Fundamenten der mittelalterlichen Frankfurter Judengasse zusammengefunden …
…. und nun treten wir noch einmal zusammen mit dem Theaterensemble im Museum Judengasse auf:
mit Szenen und Liedern unserer Inszenierung 2013

Download Programm Jüdisches Museum Frankfurt Januar-April 2026
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Unser neues Programm im April 2026
Trotz Alledem!
Ein Männerstimmen-Ensemble und ein Pop/Rock-Duo
über romantische Liebe, Freiheit und Bürgerrechte
Heinrich-Heine-Chor Frankfurt (Leitung: Wolfgang Barina)
trifft
Duo Bernie Hahn (Gesang) & Stephan Weiler (Akkordeon)
Foto: Stefan Wildhirt, Offenbach
Honeypain. Liebesschmerz in Honig getaucht
Heine/Schumann & Rilke/Barina & Weidner & Dylan & Winehouse
Trotz Alledem. Freiheit gibt es nicht umsonst
Burns & Heine & Freiligrath & Holiday & Dylan & Neruda/Theodorakis & Afonso & Pärt & Bowie & Reiser
Unkompliziert ist die Liebe nie – das wissen Dichter und Sänger nicht erst seit der Romantik. Heinrich Heine nannte seine Liebesgedichte „in Honig getauchten Schmerz“, und der Songwriter Stephan Weidner fragt rund 200 Jahre später: „Bin ich nur glücklich, wenn es schmerzt?“
Heinrich Heine sah sich als einen letzten („entlaufenen“) Romantiker – und er war gleichzeitig eine der mächtigsten Stimmen der Freiheit. Seine Schriften wurden in Deutschland zensiert, dann komplett verboten. Heine ging 1831 ins Exil nach Paris. Heute erscheint es wieder dringlich, mit Heinrich Heine und seinen poetischen und musikalischen Kollegen und Erben an die großen politischen und kulturellen Traditionen der Demokratie- und Bürgerrechtsbewegungen in Europa und Amerika zu erinnern.
Der Heinrich-Heine-Chor lädt zum musikalischen Dialog der Zeiten ein. Von Heine und Schumann über Burns, Freiligrath und Rilke bis zu Stephan Weidner und Rio Reiser, Mikis Theodorakis und Pablo Neruda, Billie Holiday, Bob Dylan, Amy Winehouse und Arvo Pärt: ein Abend voller Leidenschaft, Nachdenklichkeit und musikalischer Intensität.
14 Männerstimmen unter Leitung von Wolfgang Barina, das virtuose Akkordeon von Stephan Weiler und die eindrucksvollen Pop-Rock-Soli von Bernie Hahn verbinden Poesie und Klang zu einem Konzert, das über Zeiten und Grenzen hinausweist.
Hörprobe: Hahn & Weiler zu Gast bei Gregor Praml
https://youtu.be/1TxyvBK7Cm0
Tickets: 15 € (erm. 10 € / Unterstützerticket 20 €) Reservierung: info@heinrich-heine-chor.de
Die Termine
Freitag 24. April 2026 19:00 Uhr
Neue Evangelische Kirche Walldorf-Mörfelden
Ludwigstraße 64, 64546 Mörfelden-Walldorf
und
Sonntag 26. April 2026 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Gustav-Adolf-Kirche Frankfurt-Niederursel

Fotos: Martin-Elsaesser-Gesellschaft
Vorprogramm 14:00 Uhr bis 14.30 Uhr 100 Jahre Neues Frankfurt
Konrad Elsässer (Martin-Elsaesser-Stiftung) und der Architekt DiWi Dreysse erklären die Architektur und Restauration von Martin Elsaessers Gustav-Adolf-Kirche.
Konzertbeginn 15:00 Uhr

So schwindet all mein Leid und Weh;
Doch wenn ich küsse deinen Mund,
So werd‘ ich ganz und gar gesund.
Kommt’s über mich wie Himmelslust;
Doch wenn du sprichst: ich liebe dich!
So muss ich weinen bitterlich.
Aus Heines „Buch der Lieder“ – vertont von Robert Schumann im „Dichtliebe“-Zyklus
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21.12.2025 Vierter Advent
„Heiliger Heine Chor“ mit dem alljährlichen Andachtsjodler
im Theater Willy Praml

Heinrich-Heine-Chor goes Tirol. Unser Jodel-Flashmob (seit vielen Jahren eine Tradition immer nach der letzten Vorstellung von Willy Pramls Weihnachtsgeschichte auf Naxos) kam diesmal am Vierten Advent mit einer Überraschung.
Mit sechs Tenori und Bassi intonierten wir mitten im Schluss-Beifall in den noch dunklen Publikumsrängen unseren bayerisch-tirolerischen Andachtsjodler. Weil doch für Willy Praml, den es vor vielen Jahrzehnten aus Bayern nach Frankfurt verschlagen hat, Weihnachten ohne den Jodler kein echtes Weihnachten wäre!
Und getoppt wurden wir in diesem Jahr noch von einer Blasmusi mit Tuba und Horn von unseren Freunden Jasper und Jakob. Die waren dafür direkt von ihrem Konzert in Kronberg in die Naxoshalle geeilt.
Es war (wieder einmal) für uns selbst die pure Freude und eine gelungene Überraschung für ein bereits vom Theater sehr beeindrucktes Publikum. Und der selber ebenso überraschte Theaterleiter Michael Weber stellte uns dann mit einem wunderbaren Versprecher als
Heiligen Heine Chor Frankfurt vor.
Übrigens: die Bläser haben sich das Event bereits für nächstes Jahr – 4 Advent!!! – vorgemerkt.
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ansehen und download
Textbuch DIE REUE DES PROMETHEUS 2025
Ein wunderbarer Nachmittag in Bacharach
Großes Dankeschön an die Freundinnen und Freunde vom Bauverein Wernerkapelle
„Die Reue des Prometheus“
am 26.10.2025 um 15:00 Uhr in Bacharach am Rhein

Download Prometheus. Programmzettel BACHARACH 26.10.25


Das Programm

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Der Heinrich-Heine-Chor Frankfurt. Rollenmodell für (singende) Männer
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… und hier zum Nachlesen ein schönes Interview ohnw Worte von Katharina Bach
https://sz-magazin.sueddeutsche.de/sagen-sie-jetzt-nichts/katharina-bach-schauspielerin-interview-ohne-worte-95447
…. und noch eine Hörprobe
„Die Wasserfahrt“ von Heine/Mendelssohn. Danke an Jakob Schäfer für das Videoschnipsel
Interview über den Chor und sein Anliegen
Danke an Detlef Kinsler. hier zum Download
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Rückblicke auf unsere letzten Events
ausführliche Rückschau siehe unser Archiv im Menü „Schon vorbei“
http://heinrich-heine-chor.de/archiv/
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Versierte Sänger sehr willkommen
Wir suchen übrigens noch versierte Sänger in allen Stimmgruppen zur Verstärkung des Männerchors
für zukünftige Projekte.
Voraussetzungen
o eine sichere und chorerfahrene Stimme: jeder sollte seinen Part sicher auch alleine singen und tragen können; Interessenten sollen keine Profis sein, aber bitte keine Anfänger oder Sänger, die nur mit Unterstützung ihrer Chornachbarn singen können
o die Fähigkeit und Bereitschaft, die Noten selbständig zu Hause einzustudieren – in den Proben sollen möglichst keine Einzelstimmen mehr gelernt werden müssen
o die Verfügbarkeit an den Aufführungsterminen
o die verbindliche Teilnahme an den musikalischen und szenischen Proben in einem vereinbarten Zeitraum (meistens sechs bis acht Wochen vor dem Auftritt)
= Gesangsproben (drei bis vier zweistündige Proben abends an einem Wochentag + zwei bis drei Tagesproben an Wochenden
= ggf. szenische Proben in Zusammenarbeit mit Ensembles aus der Theaterwel
Die Gesangsproben finden üblicherweise in Frankfurt-Sachsenhausen statt
Interessenten melden sich bitte bei Wolfgang Barina,
E-Mail post@wolfgang-barina.de
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Die Kinderhymne von Brecht und Eisler
Wir singen sie bei fast jedem Auftritt.
Katharina Thalbach sagt einige sehr treffende Sätze über dieses große Gedicht von Berthold Brecht
in der SZ vom 20.4.24
SZ: Bei Ihrem Geburtstagsfest waren alte Weggefährten wie Leander Haußmann oder Detlev Buck da, Ihre Tochter Anna und Ihre Enkelin Nellie, die beide selbst Schauspielerinnen geworden sind. Was war das schönste Geschenk?
Thalbach: Als meine fünf Geschwister die Nationalhymne mit dem Text von Bertolt Brecht gesungen haben. (…) Es ist ein Text, der mir sehr viel bedeutet. Bertolt Brecht hat ihn für die altbekannte Haydn Melodie nach dem Zweiten Weltkrieg geschrieben, aber weder im Westen noch im Osten wollte man ihn damals haben. Gleich nach der Wende habe ich einen Antrag gestellt, dass man doch ab jetzt die Fassung von Brecht für die Hymne nehmen möge.
An wen haben Sie sich da gewandt?
An die damalige Bundesregierung: „Ich hätte einen sehr produktiven Vorschlag, wenn wir schon ein neues Land werden, dann können wir doch auch einen neuen Text für die Hymne nehmen. Freundliche Grüße Katharina Thalbach.“ Es ist ein wunderschöner Text.
Anmut sparet nicht noch Mühe / Leidenschaft nicht noch Verstand /
Dass ein gutes Deutschland blühe / Wie ein andres gutes Land.
Dass die Völker nicht erbleichen / Wie vor einer Räuberin
Sondern ihre Hände reichen / Uns, wie andern Völkern hin.
Und nicht über und nicht unter / Andern Völkern wolln wir sein
Von der See bis zu den Alpen / Von der Oder bis zum Rhein.
Und weil wir dies Land verbessern/ Lieben und beschirmen wir‘s /
Und das liebste mag’s uns scheinen / So wie anderen Völkern ihr‘s.
Ist das nicht großartig? So liebevoll, so nach vorn gewandt.
Hat Ihnen die Bundesregierung geantwortet?
Nein, nie. Alleine die Vorstellung, dass „Und weil wir dies Land verbessern, lieben und beschirmen wir’su in einem Fußballstadion gesungen wird! Das fände ich so herrlich. Worte wie „Einigkeit und Recht und Freiheit“ oder „Vaterland“ machen doch kein warmes Herz.
Am 23. Mai wird auf Einladung des Bundespräsidenten 75 Jahre Grundgesetz und 35 Jahre friedliche Revolution von 1989 gefeiert. Ich darf dort auftreten zusammen mit Andreja Schneider — und die Nationalhymne in dieser Fassung singen.
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Kontakt
Werner Heinz
E-Mail info@heinrich-heine-chor.de
