Chor

Heinrich-Heine-Chor Frankfurt

Der Heinrich-Heine-Chor Frankfurt gründete sich 2013 als Männerchor für die große Heine-Inszenierung des Theaters Willy Praml auf den Fundamenten der Frankfurter Judengasse. Seither hat er unter Leitung von Wolfgang Barina in mehreren Inszenierungen des Theaters („Walpurgisnacht – Eine deutsche Höllen-fahrt“ 2018, „Heine: Ich spreche von der Cholera“ 2021, sowie seit 2015 im biennalen Theaterfestival „An den Ufern der Poesie“ im UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal) mitgewirkt. 2023 übernahm er – in gemischter Besetzung – die Rolle des kommentierenden, Spottlieder auf den Adel singenden und die Demokraten anfeuernden Volkes in Michael Quasts Inszenierung „Dem Volk seine Rechte“ anlässlich des 175-jährigen Jubiläums der Nationalversammlung von 1848 in der Frankfurter Paulskirche.

In wechselnden Konstellationen mit Musiker:innen und Schauspieler:innen setzt sich der Chor mit drängenden Themen der Gegenwart und der Zeitgeschichte auseinander: zuletzt 2024/2025 in seiner Performance „Die Reue des Prometheus“ mit der einsetzenden und stets weiter verdrängten Klimakatastrophe – und aktuell mit den Bedrohungen der Demokratie durch Oligarchen, Autokraten und nationalistische Bewegungen.

Das Repertoire reicht von Vertonungen der Lyrik von Heinrich Heine und Dichtern der Romantik bis hin zu Chor-Arrangements (Wolfgang Barina) über Songs und Kompositionen aus den amerikanischen und europäischen Demokratie- und Bürgerrechtsbewegungen (Ferdinand Freiligrath – Bert Brecht/Hanns Eisler – Pete Seeger – Bob Dylan – Billie Holiday – Jose Afonso – Pablo Neruda/ Mikis Theodorakis u.a.).

 

 

Erfahrene und probendisziplinierte Bassi und Tenori willkommen

Wir proben ab Oktober 2026 wieder mittwochs 19:30 bis 21:30 in Sachsenhausen

Kontakt: info@heinrich-heine-chor.de